In unserer Abteilung arbeiten wir tiefenpsychologisch nach dem ganzheitlichen Konzept der Integrativen Therapie/Gestalttherapie in Gruppen- und Einzeltherapie unter Einbeziehung kreativer Medien in Form von Gestaltungstherapie, Musiktherapie und Bewegungstherapie mit den zwei Schwerpunkten der Integrativen Gestalttherapie und der Integrativen Traumatherapie,
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Behandlungs-Konzept Integrative Traumatherapie

In unserer Abteilung arbeiten wir tiefenpsychologisch nach dem ganzheitlichen Konzept der Integrativen Therapie/Gestalttherapie in Gruppen- und Einzeltherapie unter Einbeziehung kreativer Medien in Form von Gestaltungstherapie, Musiktherapie und Bewegungstherapie mit den zwei Schwerpunkten der Integrativen Gestalttherapie und der Integrativen Traumatherapie, die bei Indikation auch  einen Settingwechsel ermöglichen.

Menschen, die durch traumatische Erfahrungen belastet sind, brauchen besondere Behandlungsangebote, um die Folgen des psychischen Schocks mit den speziellen Symptomen wie Alpträume, Depression und innere Dauerspannung zu überwinden. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, derartige Erfahrungen zu bewältigen, muss wiedererlangt werden. Mit Opfern traumatischer Erfahrungen arbeiten wir auf unserer Abteilung ressourcenorientiert und strukturiert nach dem dreistufigen Therapiekonzept nach Reddemann und Sachsse, Shapiro u.a. unter Einbeziehung spezieller Techniken zur Stabilisierung und Distanzierung (Imaginationen, Arbeit mit inneren Selbstanteilen, der ”inneren Kindarbeit” u.a.), bei Indikation auch mit Techniken zur Traumaexposition wie EMDR u.a., sowie traumamodifizierter Körpertherapie:

Ressourcenorientierte Stabiliserungsbehandlung

Stabilisierende Imaginationen (”Sicherer Ort”, ”Innere Helfer”, ”Tresor” u.a.), stabilisierende Aktivitäten im geschützten stationären Setting, stabilisierende Körpertherapie, therapeutisches Boxen,  Kreativtherapie oder Körpertherapie (Qigong), Entspannungstraining, strukturierende Einzel- und Gruppenarbeit. In dieser Phase nimmt die ”Innere Kind Arbeit” und das Erlernen von Selbst-Fürsorge durch die  Einrichtung eines ”Ressourcen-” und ”Notfallkoffers” einen großen Raum ein. Diese Phase kann sich insbesondere bei lebensgeschichtlich frühen Traumatisierungen auch über die gesamte Behandlungszeit erstrecken.

Traumaexposition

Nach ausreichender Stabilisierung kann die Konfrontation mit dem traumatischen Ereignis beginnen durch verschiedene Techniken wie EMDR, Bildschirmtechnik, Beobachtertechnik. Therapeut und Patient wählen gemeinsam das Vorgehen. Begleitet wird dieser Prozess durch kreativ-/kunsttherapeutische Arbeit, Körperwahrnehmung, Tagebucharbeit, Frauengruppe/Männergruppe.

Integrationsbehandlung

Tiefenpsychologisch fundierte interaktionelle Gruppentherapie, Kreativtherapie, Leib- und Bewegungstherapie, Musiktherapie. Diese Phase leitet über in die weitere ambulante psychotherapeutische Behandlung.

Für vertiefende Information rufen Sie bitte unsere Texte auf:

 

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